About

Mit dieser Homepage möchte ich dem Besucher einen Eindruck meiner Passion für die Online Kommunikation vermitteln. Während meines Studiums an der Universität Fribourg im Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft habe ich mir unter anderem ein breites Wissen in den Bereichen Public Relations und Organisationskommunikation angeeignet. Dazu gehören Themen wie Issues- und Reputations-Management, Media Relations, Public Affairs sowie Krisen- und Change-Kommunikation. Seit zwei Jahren befasse ich mich zudem intensiver mit allen Spektren der neuen Kommunikationsmöglichkeiten im Internet: Online Relations, Corporate Blogs, Viral Marketing, Community Mangement und Social Media Releases.

Das Web 2.0 Virus hat auch mich angesteckt! Wie kaum ein anderer Begriff erlebt „Web 2.0″ momentan eine Hochkonjunktur. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Das Schlagwort entstand während einer Brainstorming-Session auf der Suche nach einem schlagkräftigen Namen für eine Internetkonferenz. Schöpfer dieses Hype-Wortes dürfen sich der O’Reilly Verlag und die Agentur MediaLive International nennen. Es gibt keine einheitliche Definition von Web 2.0, aber es wird darunter bislang eine Reihe von Entwicklungen im Netz zusammengefasst, welche die Interaktion von Nutzern untereinander auf Internet-Plattformen ins Zentrum stellt, auf denen ihnen eine eigenständige oder gemeinsame Erstellung von Inhalten ermöglicht wird. Jedoch sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass nur die wenigsten Internet-Nutzer wirklich selbst Inhalte produzieren. Die „Ein-Prozent-Regel” ist eine Faustregel, die sich oft mit der Realität deckt. Sie widerspiegelt die erfahrungsgemässe Mitarbeit an Web 2.0 Projekten: Wenn hundert Leute eine Website nutzen, wird davon durchschnittlich nur einer aktiv neue Inhalte schaffen und zehn werden Kommentare abgeben oder die Inhalte verändern.

Doch gerade diese hochinvolvierten Internetnutzer sind aus Sicht der Organisationskommunikation die Interessantesten. Sie sind Online Heavy Users und wirken als Multiplikatoren, indem sie Informationen über Kanäle der digitalen Mundpropaganda weiterverbreiten. Hier entfaltet sich das ganze Potenzial des Sozialen Netzes. Hier wird kommuniziert – und zwar reziprok – im Sinne eines Dialoges!

Durch die weitreichende Verbreitung des World Wide Webs hat die Quantität kommunizierter Informationen markant zugenommen. Wir werden heute von einer wahren Informationsflut überwältigt. „Overnewsed but underinformed” heisst die Diagnose. Wer wahrgenommen werden will, muss um die beschränkte Aufmerksamkeitskapazität der Rezipienten kämpfen. Aufmerksamkeit, welche eines der knappsten Güter in unserer Informationsgesellschaft geworden ist, muss vermehrt durch den Einsatz von unkonventionellen Kommunikationskanälen und -Instrumenten gewonnen werden, da sich Anspruchsgruppen nicht mehr so einfach durch statische und einseitig kommunizierte Unternehmensbotschaften in den klassischen Medien erreichen lassen. Gleiches gilt für die Werbeindustrie. Mit Beihilfe von (digitalen) Videorekordern, Spam-Filtern, Pop-Up- und Banner-Blockern bieten sich dem selektiven und durch Spezialinteressen fragmentierten Zielpublikum weitere Wege, sich diesen Botschaften zu entziehen.

Mit der Weiterentwicklung und Verbreitung des Internets entstehen völlig neue Möglichkeiten für aber eben auch Ansprüche an die Organisationsommunikation. Märkte sind zu Konversationen geworden und das Internet befähigt Firmen, mit seinen Kunden kostengünstig in einen direkten Dialog zu treten und sich so für sie zu engagieren.

Und da komme ich ins Spiel. Als Beobachter und aktiver Teilnehmer in den Arenen des Internets beteilige ich mich an den aktuellen Dialogen und Diskursen. Somit bleibe ich immer am Puls der sich rasant weiterentwickelnden Kommunikationsstrukturen im Internet. Mein angeeignetes Wissen, meine praktische Erfahrung und meine Neugierde für Neues möchte ich in der Berufswelt fruchtbar einbringen, um mit den neuesten Kommunikationsinstrumenten einen verständnisorientierten Dialog zu pflegen.